Digitale Bilderrahmen und ähnliche technische Raffinessen werden in diesem Jahr wohl häufig ihren Weg auf den Gabentisch finden. Wie traditionelle Bilderrahmen aufgestellt oder an die Wand gehängt, werden sie per Speicherkarte, USB-Stick, W-Lan oder Bluetooth mit Bildern gefüttert. Ähnlich wie ein Bildschirmschoner zeigen digitale Bilderrahmen Ihre Lieblingsfotos in einer Endlosschleife. Doch auch wenn diese Produkte auf den ersten Blick durch ihre technischen Möglichkeiten beeindrucken, sollten Sie doch überlegen, ob Sie dem Beschenkten langfristig wirklich eine Freude bereiten. Denn wenn die erste Begeisterung über den bunten Bilderreigen vergangen ist, bleibt ein weiterer Hightech-Staubfänger, der zudem noch am Haushaltsbudget knabbert. So kann ein handelsüblicher digitaler Bilderrahmen laut einem aktuellen Test der Stiftung Warentest (Heft 11/2008) bis zu 98 kWh im Jahr verbrauchen, was Stromkosten von rund 20 Euro entspricht – das nette Präsent kann sich so auf lange Sicht zum Kostenfaktor entwickeln. Und für den Preis eines digitalen Bilderrahmens ist man bei den klassischen Bilderrahmen aus Holz oder Metall bereits bei einem edlen Modell der Oberklasse dabei – ganz ohne zusätzliche Stromkosten.
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