Der Vorstandsvorsitzende der Verbraucherzentrale Thüringen e.V., Christian Gumprecht, stellt heute in Erfurt das neue Klimaprojekt der Verbraucherzentrale vor. Unter dem Motto "für mich. für dich. fürs klima." will die Verbraucherzentrale über Möglichkeiten und Chancen der Konsumenten beim Klimaschutz aufklären.
Das Thüringer Projekt ist Teil der neuen, bundesweiten "Verbraucherallianz fürs Klima", die aus den 16 Verbraucherzentralen der Bundesländer, dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und fünf weiteren Verbraucherverbänden besteht. "Klimaschutz zahlt sich aus, für die eigene Lebensqualität und für den Geldbeutel", so Christian Gumprecht. Das neue Projekt versteht sich als Navigationshilfe bei Verbraucherfragen rund um den Klimaschutz.
Durch Informationsveranstaltungen, Beratungs- und Bildungsangebote sowie zahlreiche Aktionen im gesamten Freistaat sollen Verbraucher für klimaverträgliches Handeln gewonnen werden. Auf der Homepage der Verbraucherzentrale Thüringen kann sich ab heute jeder Bürger an der Befragungsaktion zum Klimaschutz beteiligen. "Wir möchten dem Bürger hiermit von Anfang an die Möglichkeit geben, seine Interessen einzubringen. Unser Informationsangebot werden wir dann entsprechend darauf ausrichten", sagt Cornelia Genßler, Leiterin des Klimaprojekts. Zugleich setzt sich die Verbraucherzentrale im Dialog mit Politik und Wirtschaft für bessere Rahmenbedingungen beim Klimaschutz ein und geht gegen falsche Versprechen der Hersteller bei Werbung mit Klimaschutzargumenten vor.
Schwerpunkt des vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) zunächst bis Ende 2010 geförderten Projekts ist der Bereich Mobilität. Gumprecht betont, derzeit geben die Verbraucher im Schnitt 15 Prozent ihres Haushaltsgeldes für Mobilität aus: "Um die Kosten zu senken, sind vor allem die Hersteller gefordert, sparsamere Automodelle zu entwickeln. Wir brauchen zudem eine klare Kennzeichnung des Spritverbrauchs sowie belastbare, am realen Verbrauch orientierte Herstellerangaben zum Treibstoffverbrauch." Die Verbraucherzentrale will die Konsumenten dabei unterstützen, ihre Kosten für Mobilität zu erkennen und zu reduzieren. "Kurze Strecken können im Stadtverkehr auch mit Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt werden. Um zu erkennen, mit welchem Verkehrsmittel man am günstigsten, schnellsten oder entspanntesten zum Ziel kommt, werden wir Angebotsübersichten schaffen", erklärt Cornelia Genßler abschließend.
Der "Verbraucherallianz fürs Klima" des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gehören neben den 16 Verbraucherzentralen in den Bundesländern der Deutsche Mieterbund (DMB), der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Germanwatch, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenverbände (BAGSO) sowie der VerbraucherService (VS) im Katholischen Deutschen Frauenbund an.
Für weitere Informationen:
Christian Gumprecht, Vorstandsvorsitzender
Cornelia Genßler, Leiterin Klimaprojekt,
Tel. 0361 55514-0
c.genssler@vzth.de
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
