"Jeder Verbraucher kann dazu beitragen, die Abhängigkeit von Atomenergie zu verringern: durch konsequentes Energiesparen, den Kauf effizienter Haushaltsgeräte und vor allem durch die Nutzung erneuerbarer Energien", so Cornelia Genßler von der Verbraucherzentrale Thüringen. Die Senkung des Energieverbrauchs und der Umstieg auf erneuerbare Energien reduziert zudem die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen wie Öl, Kohle und Erdgas und ist damit auch ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. "Sonne, Wind und Wasser sind sichere und umweltfreundliche Energiequellen, die jeder nutzen kann – zum Beispiel durch den Bezug von Ökostrom", so Genßler.
Bei der Auswahl des Ökostromanbieters sollte jedoch darauf geachtet werden, dass man über seine Stromrechnung tatsächlich den Ausbau erneuerbarer Energien finanziert. Denn nur durch den Neubau und Betrieb von regenerativen Anlagen wie Windparks oder Wasserkraftwerken können konventionelle Kraftwerke ersetzt werden.
Wann sich der Einsatz erneuerbarer Energien für Eigenheimbesitzer rechnet, wo im Haushalt noch Potenzial für Energieeinsparungen besteht und was es bei einem Wechsel des Stromanbieters zu beachten gilt, erklären die Energieberater der Verbraucherzentrale Thüringen gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch. Termine können unter der Telefonnummer 09001-3637443 (0,14 EUR/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer) oder 0361-555140 vereinbart werden. Eine Übersicht über alle Beratungsstellen gibt es auch im Internet unter
www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. Für weitere Informationen:
Cornelia Genßler, Leiterin Klimaprojekt
Ramona Siefke, Referentin Energie, Bauen, Nachhaltigkeit
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