Durch die normale Nutzung der Wohnung mit Duschen, Kochen, Wäschetrocknen usw. wird die Luft mit Wasser angereichert. Je geringer die Raumtemperatur, desto geringer ist dabei die Wasseraufnahmefähigkeit. Kühlt sich die Luft an kalten Fenstern oder Mauerstellen ab, schlägt sich überschüssige Feuchtigkeit als Kondenswasser nieder - das Fenster oder ein Spiegel beschlägt. Wird durch unzureichendes Lüften oder einen behinderten Luftaustausch die Feuchtigkeit nicht abgeführt, so bilden sich an kalten Stellen dauerfeuchte Stellen, an denen sich schnell Schimmelpilze ansiedeln können. Besonders gefährdet sind deshalb Bereiche, die deutlich kälter sind als ihre Umgebung, also Ecken an der Außenwand oder kühle Räume wie das Schlafzimmer.
Schimmelpilz zeigt sich mit einer meist grünen oder schwarz-grauen Verfärbung der befallenen Flächen. Allerdings können diese Stellen auch versteckt sein, z.B. unter einer Matratze oder hinter einem Schrank. Bei flächigem Befall macht sich ein muffiger Geruch bemerkbar.
Eine weitgehende Beseitigung des Schimmelpilzes und seiner Ursachen ist sowohl aus gesundheitlichen, energetischen als auch ästhetischen Gründen in jedem Fall angebracht. Tipps zum Aufspüren der Ursachen von Schimmelpilz und zur Sanierung erhalten Betroffene von den Architekten und Ingenieuren der Energieberatung der Verbraucherzentrale Thüringen nach Voranmeldung in einem persönlichen Gespräch. Termine können unter den Telefonnummern 09001-3637443 (0,14 EUR/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer) oder 361 55514-0 vereinbart werden. Eine Übersicht über alle Beratungsstellen gibt es auch im Internet unter
www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. Für Rückfragen und nähere Informationen kontaktieren Sie bitte:
Ramona Ballod, Referatsleiterin Energie/Bauen/Nachhaltigkeit
Tel. 0361 55514-0
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