Wenn die Leitungslängen zwischen zentraler Warmwasserbereitung und Zapfstelle nicht zu groß sind, kann man zunächst einmal ausprobieren, ob es nicht auch ohne Zirkulation geht. Möglicherweise dauert es gar nicht so lange, bis warmes Wasser fließt. Doch auch wenn die Warmwasserzirkulation notwendig ist, sind Einsparungen möglich. Durch eine zeitliche Regelung, deren Einbau auch durch die Energieeinsparverordnung vorgeschrieben ist, kann die Laufzeit auf die eigentlichen Bedarfszeiten zum Beispiel am Morgen und am Abend reduziert werden. Bei einer Erneuerung der Pumpe sollte man unbedingt auf die richtige Pumpenleistung achten, da diese den Stromverbrauch bestimmt. "Wir raten zum Einbau einer elektronisch geregelten Pumpe oder einer Hocheffizienzpumpe", sagt Steffi Koch, Energieberaterin der Verbraucherzentrale. Eine ungeregelte Pumpe hat im Durchschnitt eine Pumpenleistung von 85 Watt. Über das ganze Jahr kommen damit etwa 520 Kilowattstunden zusammen. Wird eine Hocheffizienzpumpe mit einer Pumpenleistung von 15 Watt eingesetzt, liegt der Stromverbrauch nur bei zirka 90 Kilowattstunden. Allein über die eingesparten Energiekosten hat sich eine solche Pumpe dann schon nach 3 Jahren bezahlt gemacht.
Weitere Erläuterungen dazu und zu allen Fragen der Energieeinsparung bieten die Fachingenieure der Energieberatung in der Verbraucherzentrale Thüringen in einem persönlichen Beratungsgespräch nach telefonischer Voranmeldung. Termine können unter den Telefonnummern 09001-3637443 (0,14 EUR/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer) oder 361 55514-0 vereinbart werden. Eine Übersicht über alle Beratungsstellen gibt es auch im Internet unter
www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. Für Rückfragen und nähere Informationen kontaktieren Sie bitte:
Ramona Ballod, Referatsleiterin Energie, Bauen, Nachhaltigkeit
Tel. 0361 55514-0
energie@vzth.de; www.verbraucherzentrale-energieberatung.de
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