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Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Thüringen

29.06.2010
Nothilfe gegen Überhitzung von Räumen
Stiftung Warentest untersuchte Sonnenschutzfolien

Wenn bei der Bauplanung der Hitzeschutz zum Beispiel durch Schatten spendende Überdachungen vergessen wurde, müssen später manche Kompromisse eingegangen werden, um die Innenraumtemperaturen im Sommer erträglich zu halten. Sonnenschutzfolien sind einer dieser Kompromisse. Stiftung Warentest hat sie sich in ihrer Juniausgabe näher angesehen.
Knallt die Sonne auf eine etwa zwei Quadratmeter große Fensterfläche mit üblicher Wärmeschutzverglasung, hat das einen ähnlichen Effekt wie der Betrieb eines 1000-Watt-Heizlüfters in einem ohnehin schon überhitzten Raum. Die Sonnenenergie muss also draußen bleiben. Das schafften die meisten der zwölf getesteten Sonnenschutzfolien auch sehr gut. Leider verringern die Folien dann aber auch die Lichtdurchlässigkeit um bis zu 80 Prozent. Bei trübem Wetter muss unter Umständen das elektrische Licht permanent eingeschaltet sein. Und was im Sommer erwünscht ist, lässt im Winter die Heizkostenrechnung steigen. Dann könnte die Sonneneinstrahlung nämlich zur Heizungsunterstützung genutzt werden. Ideal wären also wieder verwendbare Folien, die sich je nach Jahreszeit immer wieder anbringen und entfernen ließen. Die einzige Folie im Test, die das verspricht, konnte aber nicht empfohlen werden. Und noch ein Fazit zogen die Warentester: Sonnenschutzfolien sollten besser vom Fachmann angebracht werden, für sieben der getesteten Produkte sind die Profis sogar vorgeschrieben.
In Anbetracht der Schattenseiten klären hitzegeplagte Verbraucher vorher besser, ob nicht doch ein flexibler Sonnenschutz durch Rollläden, Außenjalousien oder ähnliches möglich ist. Eine unabhängige Beratung dazu und zu allen Fragen des solaren Bauens und des sommerlichen Wärmeschutzes geben die spezialisierten Fachingenieure der Verbraucherzentrale Thüringen nach Voranmeldung in einem persönlichen Gespräch. Eine Terminvereinbarung ist erforderlich und möglich unter den Telefonnummern 09001-3637443 (0,14 EUR/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer) oder 0361-555140.

Für Rückfragen und nähere Informationen kontaktieren Sie bitte:
Ramona Ballod, Referatsleiterin Energie, Bauen, Nachhaltigkeit
Tel. 0361 55514-0
energie@vzth.de; www.verbraucherzentrale-energieberatung.de


Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.


Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Thüringen e.V.,Eugen-Richter-Straße 45, 99085 Erfurt
Sie finden es im Internet unter: http://194.245.141.86/link753591A.html