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Service für Journalistinnen und Journalisten

Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Thüringen

29.11.2011
Sind die Lichter angezündet …
Festtagsbraten lässt Stromzähler heiß laufen

Die Adventszeit ist beim Strom traditionell die verbrauchsintensivste Zeit des Jahres. Denn zum jahreszeitlich bedingt hohen Strombedarf durch längere Beleuchtungszeiten und zusätzliche Heizgeräte kommen noch Lichterketten und ähnliche Deko-Elemente hinzu. Ein Höhepunkt des Jahres – auch für die Energieversorger – ist die sogenannte "Gänsebratenspitze" am ersten Weihnachtsfeiertag.
25. Dezember in Deutschland: Mama darf zum Feiertag etwas länger schlafen. Aber ab 9.00 Uhr geht’s los. Die Bratröhren werden auf etwa 180 bis 200 Grad vorgeheizt und die ersten Weihnachtsgänse in den Backofen geschoben. Die Stromlastkurve steigt bis zirka 11:30 Uhr steil an, wenn die Weihnachtsgänse vor dem Garende bei 225 Grad knusprig gebraten werden; bis dann kurz vor 12:00 Uhr die "Gänsebratenspitze" erreicht wird. Zusätzlich werden während dieser Zeit noch die Kochplatten für die Beilagen des Weihnachtsschmauses eingeschaltet – im Backofen brutzelt der Festbraten, im Keller rotiert der Stromzähler.
Zu Weihnachten ist deshalb der Elektroherd der größte Stromverbraucher im Haushalt. Über das Jahr verteilt entfallen dagegen nur ca. acht Prozent des gesamten Stromverbrauchs auf das Kochen und Backen. Doch allein dafür zahlt ein Haushalt mit einem Gesamtstromverbrauch von 3600 kWh in diesem Jahr typischerweise 48 Euro – 2010 waren es erst 44 Euro. Gegenüber dem Jahr 2000 sind die Strompreise sogar um circa 50 Prozent gestiegen. Doch nicht genug: Für 2012 sind schon wieder Erhöhungen angekündigt.
Damit die Stromkosten für den verdienten Weihnachtsbraten kein allzu großes Loch in das Budget fressen, empfiehlt Ramona Ballod, Energieexpertin der Verbraucherzentrale, als ersten Schritt den Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter. Und auf dem Zettel mit den guten Vorsätzen für das Neue Jahr könnte außerdem ein Stromcheck stehen: Wie kommt es zum Beispiel, dass seit einigen Jahren trotz moderner Geräte der Stromverbrauch der Privathaushalte stetig ansteigt?
Beim Stromcheck und der Suche nach einem günstigen Energieversorger hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch in der nächstgelegenen Beratungsstelle. Beratung und Termine gibt es unter 018 809 802 400 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer). Eine Terminvereinbarung ist auch möglich unter 0361 55514-0.

Für Rückfragen und nähere Informationen kontaktieren Sie bitte:
Ramona Ballod
Tel. 0361 55514-0

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.


Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Thüringen e.V.,Eugen-Richter-Straße 45, 99085 Erfurt
Sie finden es im Internet unter: http://194.245.141.86/link960881A.html